Wir über uns

Als im Oktober 1976 unter dem Titel "Concertino" das erste von sechs Saisonkonzerten in der Philharmonie Berlin unsere neue Serie mit Kammermusik eröffnete, war nicht abzusehen, daß bereits zwei Jahre darauf eine eigene Firma gleichen Namens unter Verantwortung von Jutta Jochimsen in Berlin eingetragen werden konnte, die schnell ihren Platz im Berliner Konzertgeschehen fand, die Bestand behielt und bis auf den heutigen Tag weiterhin vielseitig in Erscheinung tritt.

Von Anbeginn war es das Bestreben der Veranstalter, ausgefallene Programme - zumindest für damalige Zeit - mit ungewohnten instrumentalen Besetzungen in die Konzerte aufzunehmen und Künstler einzuladen, die zwar in aller Welt anerkannt, in Berlin jedoch noch nicht oder nur wenigen bekannt waren. Lang ist inzwischen die Liste der Namen, die bei "Concertino" in den verschiedenen Sälen und Kirchen auftraten, und das aufgeführte Repertoire reicht von mittelalterlicher über barocke, klassische und romantische Musik bis hin zu "grenzüberschreitenden" Stücken der volkstümlichen und Pop-Musik, von Konzerten der "King's Singers" aus London oder der Blechbläser "The Canadian Brass" zu Konzerten klassischer Streichquartette - zu nennen sei besonders das Guarneri Quartett aus New York - und zu Konzerten kleiner Orchester.

Vom ersten Jahr an gehörten Solisten und Ensembles aus Prag, Budapest, Warschau und anderen osteuropäischen Städten zu den Gästen von Concertino, und bereits im Sommer 1978 gelang es Concertino, mit der "Cappella Sagittariana" aus Mitgliedern der Dresdner Staatskapelle eine Gruppe aus dem damals "anderen Teil" Deutschlands zum Auftritt in "West"-Berlin zu engagieren. Damit begann die regelmäßige Zusammenarbeit mit Künstlern besonders aus Dresden, Leipzig und anderen Städten ostseits der Elbe als zweitem Schwerpunkt neben der Arbeit mit Künstlern aus England, für die Concertino bereits als "der" Ansprechpartner galt. Mit der Wiedervereinigung Deutschlands und allen damit verbundenen Veränderungen verschoben sich die Schwerpunkte. Es gab neue Möglichkeiten, und Concertino war vier Jahre lang beteiligt, die "Brandenburgischen Sommerkonzerte - Klassiker auf Landpartie" ins Leben zu rufen und zu ersten Erfolgen zu führen.

Von Ende 1998 bis Mitte 2012 wurden die Veranstaltungen in den Berliner Konzertsälen und allen anderen Veranstaltungsorten von Potsdam aus organisiert, wohin das Büro Concertino umgezogen war, nun befindet es sich wieder in Berlin und auch der Verkauf der Konzertkarten ist hier konzentriert.

Es bestand eine jahrelange enge Verbindung zu der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten und zur Klosterkirche Zinna, Concertino engagierte sich für die Caputher Musiken, für die Benefizkonzerte zugunsten der friderizianischen Dorfkirche in Potsdam-Eiche, für den Vertrieb von Eintrittskarten der Aufführungen des Hans Otto Theaters im Schloßtheater im Neuen Palais Potsdam-Sanssouci ebenso wie noch heute für die Literarischen Abende im Wirtshaus Moorlake. Und in den letzten Jahren entwickelte sich eine fruchtbare Zusammenarbeit mit der  Brandenburgischen Bachgesellschaft in Potsdam. Mehr und mehr konzentrieren sich die Aktivitäten von Concertino auf die Tätigkeit für die Abende im Wirtshaus Moorlake und den Kartenverkauf in Zusammenarbeit mit anderen Veranstaltern, so für die Konzerte der Brandenburgischen Bachgesellschaft, die Berliner Konzerte mit Ludwig Güttler und die Konzerte des Berliner KammerOrchesters. Über die einzelnen Vorhaben informiert die Jahresvorschau, die an die bei Concertino gelisteten Adressaten sowie auf Anfrage versandt und verteilt wird.

 


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